Die Rechte des Geschädigten nach einem Unfall


Vom Bundesgerichtshof (BGH) abgesegnet:

Nach einem Unfall haben Sie das Recht auf einen Abschleppdienst Ihrer Wahl!

Sie haben das Recht auf einen Rechtsanwalt, der Ihre Interessen vertritt und für Sie die Schadenabwicklung mit der Versicherung führt.

Sie haben das Recht einen freien und unabhängigen Kfz-Sachverständigen zu beauftragen, den entstandenen Schaden zu begutachten, Beweise und Unfallspuren zu sichern, die Reparaturkosten zu ermitteln sowie den entstandenen Schaden zu beziffern.

Dieses Gutachten ist eine Grundlage zur Schadenabrechnung und muss – genau wie die Anwaltskosten – von der Gegenseite getragen werden.

Selbstverständlich haben Sie auch das Recht auf freie Wahl der Reparaturwerkstatt!

Ob Sie eine Markengebundene Fachwerkstatt oder eine freie Kfz-Meisterwerkstatt mit der Reparatur beauftragen, bleibt ganz alleine Ihre Entscheidung.

Sie haben das Recht, während der Wiederherstellung (Reparatur oder Ersatz) einen Leihwagen zu fahren oder sich eine Nutzungsausfallentschädigung auszahlen zu lassen.

Sie haben das Recht sich nach erfolgter Reparatur einen Wertverlust (Wertminderung) auszahlen zu lassen, sofern die Kriterien hierfür durch den Sachverständigen geprüft und bestätigt wurden.

Im Totalschadenfall haben Sie das Recht, Ihr beschädigtes Fahrzeug zu den Restwerten zu veräußern, die Ihr Sachverständiger am örtlichen Markt (nach BGH Richtlinien) für Sie ermittelt hat.

Achtung:


Viele Versicherer versuchen sowohl die Reparaturkosten mit so genannten “Prüfgutachten“ zu kürzen und die Restwerte durch das Einstellen des Fahrzeuges in die sogenannte „Online-Restwertbörse“ zu Ihren Ungunsten zu ändern.

Das widerspricht der höchst Richterlichen Rechtsprechung (BGH) und ist somit nicht Rechtskonform!

Weitere Information erhalten Sie bei Ihrem Sachverständigen!